Unternehmensreputation
Die Summe der Urteile, die verschiedene Anspruchsgruppen über ein Unternehmen fällen, gestützt auf das, was es tatsächlich tut, nicht nur sagt.
Reputation ist weder Image noch Marke. Das Image ist, was ein Unternehmen über sich sagt. Die Marke ist ein Versprechen an die Kunden. Reputation ist das Urteil von Kunden, Mitarbeitenden, Banken, Behörden und dem lokalen Umfeld, gestützt auf Erfahrungen und Tatsachen. Sie lässt sich daher nicht allein durch Kommunikation aufbauen, ohne Kommunikation aber sehr leicht verlieren.
Reputation wirkt wie ein Vertrauenskapital. Ist sie hoch, verlaufen Gespräche mit der Bank, Verhandlungen mit Geschäftspartnern und die Personalgewinnung leichter, und das Umfeld reagiert nachsichtiger auf Fehler. Ist sie niedrig, wird jeder dieser Prozesse teurer und langsamer. Der Wiederaufbau von Vertrauen dauert meist deutlich länger als sein Verlust.
Für den Vorstand bedeutet das Disziplin: eine klar benannte Verantwortung, regelmäßige Messung in den wichtigsten Anspruchsgruppen und die Berücksichtigung von Reputationsfolgen bei strategischen Entscheidungen.
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