Nachfolgekommunikation
Ein geplanter Prozess, um Familie, Führungskräfte, Mitarbeitende, Kunden und Banken über einen Generationswechsel oder einen Wechsel an der Spitze zu informieren.
Die Nachfolge im Familienunternehmen ist eine rechtliche, finanzielle und persönliche Entscheidung, aber auch ein Kommunikationsprozess. Schwierigkeiten entstehen oft nicht in den Verträgen, sondern bei den Menschen: durch Unausgesprochenes in der Familie, Unruhe in der Belegschaft, Zweifel der Bank oder Gerüchte im lokalen Umfeld.
Ein guter Kommunikationsplan beginnt mit Vereinbarungen in der Familie und legt dann die Reihenfolge fest: Führungskräfte, Mitarbeitende, Umfeld. Die wichtigsten Beziehungen, zu Schlüsselkunden und zur Bank, sollten persönlich übergeben werden, am besten bei gemeinsamen Terminen von Senior und Nachfolger.
- eine einheitliche Botschaft: was sich ändert, was bleibt und warum,
- sichtbare, öffentliche Unterstützung des Seniors für den Nachfolger,
- ein Plan für den Fall, dass Informationen vorzeitig durchsickern.
Für Eigentümer und Vorstand ist dies ein seltener Moment in der Unternehmensgeschichte, der sich lange im Voraus planen lässt. Die rechtliche und finanzielle Seite bereiten Juristen und Berater vor, die kommunikative verdient ebenso sorgfältige Vorbereitung.
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